Einfach mal dankbar sein

Mal ehrlich: Wer ist nicht 60 Prozent eher genervt im Alltag von der eigenen Mutter. Immer diese ganzen Sätze: Hilf da, hilf hier. Mach das, mach dies. Und wie war das da, wie war das dort... Da wird man schonmal echt zickig. Ich zumindest. Aber wenn dann Tage kommen, Situationen auftauchen, wo man mal Hilfe braucht, einen Rat oder einfach nur ein paar aufmunternde Worte, dann ist ein Mensch immer da, egal wie scheisse man war oder was man angestellt hat: Mama. Und ich finde das sollte man sich nicht am Muttertag bewusst machen, sondern genau in den Situationen, in denen man sich dazu verführen lassen kann, schlecht über die zu reden, zickig zu werden oder einfach nur genervt zu reagieren. Denn eine Mutter lebt frei nach dem Spruch: Liebe mich am meisten, wenn ich es am wenigsten verdiene, denn dann brauch ich es am meisten. Und seien wir mal ehrlich, wir alle bekommen doch dann ganz tief drin in unserem kleinen Herzen, ein schlechtes Gewissen. Warum war ich nur so scheisse zu ihr, fragt man sich dann. Warum verzeiht sie mir, warum hilft sie mir, obwohl ich es so wenig verdient hätte? Und dann plötzlich ist man so unendlich dankbar dafür, dass es sie gibt. Danke Mama und ich liebe dich.

30.8.16 23:17

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