Gesprächig

Vielleicht kennt es einer von früher oder auch die jüngeren aus der jetzigen Zeit. Ihr sitzt so am Tisch und esst mit Eurer Mutter Mittag. Und ihr seid vielleicht nicht so gesprächig wie sonst. Und dann seht ihr schon so eure Mutter, wie sie den Mund öffnet und denkt euch nur so : Oh scheiße, jetzt geht die Fragerei wieder los: Wie wars' in der Schule? Was habt ihr so gemacht? Habt ihr Hausaufgaben auf? Da ihr ja eh wisst, dass sie diese Fragen nicht stellt, weil es sie interessiert, sondern einfach weil sie krampfhaft ein Gespräch anfangen möchte, antwortet ihr dann extra nur einsilbig: gut, nichts, nein.Und wenn ihr danach dann noch den genervten Gesichtsausdruck von eurer Mutter seht, der bildlich quasi folgenden Satz darstellt: „Entschuldigung, man wird sich ja wohl noch erkundigen dürfen, meine Güte! " Dann möchte man am liebsten zurück schreien: „ Man wird ja wohl nicht immer in Erzähl-Laune sein müssen! Meine Güte!

4.9.15 16:19, kommentieren

Wechseljahre

Meine Mutter ist jetzt 51. Die Wechseljahre haben also bei ihr bereits eingesetzt. Ja guut... Da soll uns mal einer sagen mit uns wäre es anstrengend... Denn eine Mutter in den Wechseljahren ist mindestens genauso kompliziert wie ein Kind in der Pubertät. Ok vielleicht auf eine andere Art und Weise aber trotzdem.Auch bei ihr sind die Hormone nicht mehr ganz im Einklang. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und so weiter gehören mit zum Alltag .... Wenn man also irgendetwas von ihr möchte, dann muss man den perfekten Zeitpunkt abpassen. Und das ist gar nicht so leicht. Ihr darf gerade nicht heiß sein, weil sonst wedelt sie mit irgendeinem Flyer vor dir rum und könnte sich dann eventuell nicht ganz auf deine Bitte etc, konzentrieren. Dann muss man noch am besten einen Tag wählen, wo die Nacht zuvor nicht nur mit 5 Stunden Schlaf gefüllt war, sondern am besten mit 9 Stunden ohne Aufwachen. Und der letzte und aller wichtigste Punkt: Das Gespräch sollte nicht nach oder vor der Wende ihrer Stimmung ablaufen. Ansonsten macht man sich vielleicht zuerst falsche Hoffnungen und dann sieht sie das Ganze plötzlich doch ganz anders. Ok das heißt es ist nicht ganz leicht aber mal ganz ehrlich, jetzt frage ich mich manchmal echt wie das für meinen Vater sein muss ?! Ich meine der hat das quasi im Doppelpack und da Männer ja irgendwie eh nicht so wirklich gut im Situationeinschätzen sind tut er mir echt manchmal leid. Aber einerseits hat er Mama ja auch geheiratet und damit sein Schicksal ja selbst gewählt ....

2.9.15 14:07, kommentieren

Sommerferien

Da ich diese Ferien viel unterwegs bin, werde ich erst in 6 Wochen wieder bloggen können. Euch allen ganz viel Spaß bei euren Plänen.

19.7.15 11:43, kommentieren

Du darfst, ABER ...

Sowie wie wir unsere Tricks haben, unserer Eltern zu überzeugen, haben Mütter und Väter genauso ihre heimlichen Mächte... NÄMLICH das schlechtes Gewissen! Denn wenn eins können, dann uns ein schlechtes Gewissen machen um uns Ideen Auszutreiben. Ein paar Beispiele: fangen wir mit der Mutter von meinem Schulkameraden an. Er hatten den Plan mit dem Klavierspielen aufzuhören. Seine Mutter fand das allerdings gar nicht so geil. Jetzt kommt die geheime Macht ins Spiel: „ Du kannst mit dem Klavierspielen aufhören, aber dann war alles umsonst. Das ganze Geld was wir jeden Monat überwiesen haben, wäre quasi wie weg geschmissen, ABER du kannst von mir aus, klar, mit dem Klavierspielen aufhören." Ja ne ist klar... ( er spielt jetzt natürlich immer noch...) Ein weiteres Beispiel an meiner Mutter: „Mama ich geh jetzt zu meiner Freundin" - „ Ich dachte du wolltest Englisch lernen?" - „ja hab ich schon gemacht" - (meine Mutter zieht die Augenbrauen hoch) „eine halbe Stunde?!" - „ ja aber das Thema ist nicht schwer und ich hab das eigentlich schon ganz gut drauf " - „ Also ich finde nicht das eine halbe Stunde als Lernzeit nicht ausreicht, und du hast ja sonst noch gar nichts für Englisch getan, aber von mir aus... geh zu deiner Freundin... Aber heul doch nicht bei mir aus, wenn du die Arbeit verkackst..." Auch ich blieb dann natürlich Zuhause in meinem Zimmer und hab dann so getan als wenn ich lernen würde...

17.7.15 20:53, kommentieren

Whatsapp, Sprachmemos und das ganze drum herum

99,99 % der Weltbevölkerung nutzen Whatsapp. (Ok, leicht übertrieben aber es sind schon echt Viele) Darunter Kinder (so abartig es sich auch anhören mag) Jugendliche, Väter und eben auch Mütter... Ich weiß nicht, wie das bei den anderen so abläuft, aber ich glaube meine Mutter hat den Sinn von dieser App noch nicht so ganz begriffen. Sie nutzt Sprachmemos wie ein Anrufbeantworter und schreibt Nachrichten wie einen Brief. Das heißt dann so viel wie, dass sie am Anfang der Sprachmemo immer einmal sagt: „Hallo hier ist Mama" Und am Ende immer nochmal: „Wäre gut wenn du dich melden würdest" Bei normalen Nachrichten schaut das nicht anders aus: „Hallo hier ist Mama" und am Ende wird sie dann nochmal richtig cool, indem sie nicht einfach nur Liebe Grüße sondern die tolle Abkürzung (LG) benutzt. Liebe Mama, du braucht beim Chatten keine Anrede und auch keinen Abschlussgruß...LG deine Tochter Eines muss man ihr aber lassen: Die Funktion des Status hat sie kapiert. Da wird dann immer schön in Form von Smileys oder manchmal auch von Texten ihre jetzige Lebenssituation verdeutlicht. Applaus, Applaus...

1 Kommentar 13.7.15 15:58, kommentieren

Koffer packen

Wir fahren am Montag auf Klassenfahrt (werde also die kommende Woche nichts bloggen). Nun redet man ja schon vorher ein bisschen was man so einpacken möchte und, und, und... Meine Mutter hat mich natürlich schon dezent auf das mögliche kalte Wetter hingewiesen und hatte dann wahrscheinlich schon in IHREM Kopf MEINEN Koffer gepackt. Da meine Packliste aber ein bisschen anders ausschaut als ihre, kann man da jetzt eigentlich schon eins und eins zusammen ziehen... Als Beispiel wollte sie mir ein schöne Fließjacke einpacken... „Alta echt jetzt?! Eine Fließjacke?! So mit 5 ist das vielleicht ganz nett aber mit 14 ?!" Vor allem seien wir mal ehrlich... Selbst wenn sie mir jetzt 20 Fließjacken für das kalte Wetter einpackt, kontrollieren ob ich sie auch wirklich trage, kann sie im Endeffekt eh nicht. Also soll sie mir doch meinen Koffer selber überlassen...

1 Kommentar 5.7.15 10:22, kommentieren

Meine Mutter weiß vom Blog

Mich Fragen immer öfter Leute, ob meine Mutter von dem Blog wüsste... Und ja... sie weiß davon. Und nein... sie ist nicht sauer auf mich. Klar so ein paar Einträge findet sie vielleicht ein bisschen mies, (die Nummer mit dem Ausschnitt-Gucker bei meiner Freundin, streitet sie zum Beispiel nach wie vor ab) aber ansonsten findet sie das alles voll okey. Ich habe so gar das Gefühl, dass der Blog so ein paar Gehirnstrukturen bei ihr verändert hat. Dass sie so über manche Themen jetzt eher drüber lacht, als sich Sorgen zu machen. Und generell denkt sie jetzt mehr so nach dem Motto: Eigentlich ist ja alles total normal und man muss es einfach mehr mit Humor nehmen. Also Leute, wenn ihr eure Eltern auflockern wollt, macht einfach nen Blog drüber. P.s also einmal war sie schon ein Wenig aufgebracht...da war sie am überlegen, ob sie nicht mal einen „Gegenblog" machen soll. Aus der Sicht einer Mutter... Aber eher so als Spaß. Jaja... Soll sie mal schön machen...

3.7.15 14:40, kommentieren

Jungs

Ich finde es ja total normal, dass sich meine Mutter für meine Kontakte zu Jungs interessiert, würde ich wahrscheinlich auch machen, wenn ich eine Tochter hätte, und trotzdem nervt es manchmal schon wenn man gleich einen total fragenden Gesichtsausdruck zu sehen bekommt sobald ich nur Jungs Namen in einem Satz erwähne... Sobald ich mich mit einem Jungen Treffe, muss meine Mutter sofort wissen ob da was läuft... Nein ?! Nur weil man sich trifft liebt man sich nicht gleich... Generell habe ich leicht das Gefühl dass sich meine Mutter, anders als man jetzt denkt, gerne auch mit dem Thema Jungs beschäftigt. Neulich hat sie echt angestrengt darüber nachgedacht wie man an ältere Jungs ran kommen könnte...also natürlich aus unserer Perspektive. Dann stellt sie so Fragen wie: Gibt es denn keine schulischen Veranstaltungen mit den oberen Klassen? Nein gibt es nicht. Aber ganz ehrlich, sich jetzt so einen auf Zwang angeln, ist auch nicht das Geilste... Bisschen komisch, dass alle Mädchen sich so denken, „Es kommt schon der Richtige" und die Mütter sich heutzutage Gedanken über das Beschaffen der Älteren Jungs machen...

1 Kommentar 29.6.15 21:34, kommentieren

„Mädchen-Probleme" und Väter

Das folgende Thema werden wahrscheinlich nur Mädchen verstehen, aber liebe Jungs, von mir aus versucht es gerne.

Jedes Mädchen kennt die guten alten „Mädchen-Probleme" und etwa 90% aller, reden auch offen mit der Mutter drüber. Klar ist auch, das Väter das ganze Thema natürlich auch mitkriegen. Ist ja erstmal nichts Schlimmes dran. Sobald sie dann aber versuchen eine Lockerheit in diesem Thema zu schaffen, indem sie dich einfach ganz (gespielt) entspannt auf deine Probleme ansprechen, ja so gar Tipps geben wollen, ist das echt zum im Boden Versinken. Ich meine ist ja echt süß gemeint, aber ... Ne. Da fällt mir ein Beispiel ein: Ich weiß nicht wie das in anderen Schulen so ist, aber bei uns kommt in der 8. Klasse profamilia (so ne Aufklärungsorganisation). Am Ende des Tages bekommt jeder ganz viele kleine Häftchen zum Thema Pubertät. Unter anderem „Jules Tagebuch". Wie der Titel schon sagt, geht es um ein Mädchen namens Jule, die ihre Tage bekommt. Aber dieses Buch ist so für'n Müll. Entschuldigung für die direkte Ausdrucksweise. Abgesehen von dem Menstruationsfest, welches die Familie feiert, recherchiert der Vater auch noch für die liebe Jule, wie man einen Tampon einführt. Jule findet das natürlich total toll und engagiert von ihrem Vater. In der Realität aber, hätte doch jede andere ihren Vater vor Peinlichkeit erschossen. HALLO? Ich meine, klar ist die Periode was Normales und das Männer auch was drüber wissen und bla bla, aber ich meine irgendwo hört's auch auf.

26.6.15 10:20, kommentieren

verkehrte Welt

Ich weiß nicht was im Moment bei meiner Mutter los ist, aber ich habe das Gefühl, dass sie sich ein bisschen verändert hat. Seit dem wir uns neulich mal richtig ausgesprochen haben, was so eigentlich alles angeht, ist sie so ... ja ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll... anders im positiven Sinne. Zum Beispiel wollen heute ein paar Freundinnen bei mir übernachten. Jetzt kam es aber irgendwie dazu dass plötzlich 10 Leute kommen wollten. Ich mir also schon so voll den genauen Plan überlegt, wie ich das meiner Mutter schmackhaft mache... Mit tausend Argumenten gewaffnet fing ich dann also an: „Du Mama es könnte sein, dass wir am Dienstag ein bisschen mehr werden." Sie: „ Wir viele denn ?" Ich:„ ja also im schlimmsten Fall 10." ich wollte gerade das erste Argument raushauen, da sagt sie einfach: „Ok. Aber ich und Papa sind morgens nicht da... Müsst ihr zusehen wie ihr Frühstück bekommt...." Alles klar... Ich war für eine Sekunde echt irritiert. Hatte eigentlich damit gerechnet, dass aller höchstens 6 Leute kommen dürfen. (und das schon mit einer Predigt verbunden sein würde) Aber vielleicht versucht sie, wie ich an meinem Zuhören, an ihrer „Lockerheit" zu arbeiten...

2 Kommentare 23.6.15 18:53, kommentieren

Zuhören

Ich kann nicht zuhören. Das ist einfach so. Ist so ne Schwäche von mir, die ich selber ja auch blöd finde, aber ich arbeite ja dran. Meine Mutter muss deshalb öfters in Gesprächen mit mir alles so drei bis zweimal sagen. Wenn ich aber dazu noch gerade irgendwas auf meinem Handy schreibe oder mich gerade konzentriere und sie mich dann anspricht, höre ich sie manchmal auch gar nicht. Das ist ja keine Absicht, aber sie brüllt dann, sobald ich auf Ihre Frage nicht antworte, sofort: „HALLO?! Jetzt sag doch mal." Dann weiß ich da natürlich gar nicht was sie meint, sage aber einfach mal auf gut Glück "ja". Später bekomme ich dann darauf leider die Konsequenzen zu spüren. Dann macht meine Mutter nämlich irgendwas, wo ich mich dann fragen: was tut sie da? Da die Frage nämlich am Anfang zum Beispiel war: „Du hast ja wahrscheinlich noch nicht mit dem und dem telefoniert. Soll ich das jetzt nachher machen?" Und dabei hatte ich das Telefonat schon längst geführt. Tja, jetzt kann man sich eigentlich schon ausmalen, dass ich natürlich sofort nen schönen Vortrag über Zuhören und Aufmerksamkeit gehalten bekommen, sobald sie merkt, dass meine Auskunft falsch war...

19.6.15 22:32, kommentieren

Bummeln

Wenn ich mit meiner Mutter in der Stadt bummeln gehe, verläuft alles eigentlich ganz gut. Abgesehen davon, dass sie mir teilweise Sachen andrehen möchte, die eher ihrem Alter entsprechen, als meinem. Aber ich glaube, dass ist normal und stört ja auch nicht weiter. Peinlich wird es eher, wenn wir in einen Laden kommen und sich „unsere Wege" ein bisschen trennen... Ich meine, dass ich nicht mehr die ganze Zeit an der Hand von meiner Mutter hänge, sondern auch mal eins, zwei Regale weiter nach Klamotten Ausschau halte, ist ja wohl klar. Sobald meine Mutter mich aber beim Umgucken nicht mehr sieht, ruft sie sofort meinen Namen durch den ganzen Laden. Ich frage mich wirklich was sie denkt... Dass ich heimlich abhaue und nie mehr zurück finde? Ähnlich schaut's mit den Umkleiden aus. Meine Mutter hat dann gerade nicht mitbekommen, in welcher Kabine ich verschwunden bin. Anstatt dann einfach zu warten, bis ich halt irgendwann rauskomme um mich draußen im großen Spiegel zu betrachten, brüllt sie erneut meinen Namen. Dann strecke ich immer ganz still und unauffällig einen Fuß unter der Tür durch... Nein, das ist nicht mit ️meine Mutter ...

16.6.15 15:37, kommentieren

Das „Große" sehen

Ich glaube der schönste Moment im Leben der Eltern ist, wenn die Hebamme nach der Geburt ihnen das Baby gibt und sagt: „Es ist gesund." Und wenn man sich einmal nicht auf das ganze Kleine konzentriert, ist es auch genau das was zählt. Eltern sollten sich mal wieder das Große in den Kopf rufen... Das Kind ist gesund, entwickelt sich, fängt an sein Leben selbst zu leben, für seine Meinung zu stehen und für sich selber heraus zu finden, worin der Sinn des Glücks liegt. Sollte man darauf nicht stolz sein? Als Beispiel: Ein Jugendlicher trifft die Entscheidung, in der Schule ein Naturwissenschaftsprofil zu wählen. Sein Vater ist aber absolut dagegen, er ist Sportler und möchte deshalb, dass sein Sohn das Sportprofil wählt. Der Sohn wählt trotzdem sein Wunschprofil. Sein Vater ist darüber total empört und enttäuscht. Aber genau das ist doch total bescheuert. Er sollte doch stolz sein. Sein Sohn trifft für sich selber Entscheidungen, weiß was er will und steht dazu. Das meine ich mit, „das Große sehen" Aber vielleicht ist es auch gar nicht zu leicht, sein Kind ein Stück weit los und gehen zulassen. Und vielleicht möchte Eltern deshalb manchmal gar nicht das Große sehen. Damit wird Ihnen natürlich nochmal richtig bewusst, dass das kleine Kind, welches sie vor kurzem noch zum Kindergarten gebracht haben, langsam von ihnen weg zieht... Jaja... Ist schon alles echt verzwickt...

1 Kommentar 14.6.15 10:43, kommentieren

direkt sein

Ich habe ja schon mal in einem Satz erwähnt, dass meine Mutter mir indirekt sagen möchte, dass ich zu dick sei. Dies tut sie, indem sie mir einfach nur Gesundes mit in die Schule gibt und so weiter... Ich denke aber, dass meine Mutter da kein Einzelfall ist, was das „nicht-direkt-Sein" angeht. Die Mutter meine Freundin beispielsweise, hat neulich ihre Tochter gefragt, ob sie nicht mal wieder im Wohnzimmer Hausaufgaben machen wollen würde, da sie dann ein bisschen Gesellschaft hätte. Meine Freundin hat sich dann gedacht, ja mach ich das doch mal, aus Liebe zu ihrer Mutter ;-) Am selben Abend noch hat sie dann zufällig ein Telefonat belauscht, indem ihre Mutter der Tante folgendes erzählte: „Ja meine Tochter ist ja auch nur noch in ihrem Zimmer. Ich habe das Gefühl die macht gar nichts mehr für die Schule... Lernen, Hausaufgaben und so... Ich habe sie jetzt heute schon mal wieder nach unten ins Wohnzimmer geholt, um das mal ein bisschen zu kontrollieren..." HALLO?! Erst macht sie einen auf Gesellschaft und dann ist es doch nur die Kontrolle? Was denken Eltern eigentlich, was sie mit solchen Indirektheiten erreichen?! Sollen sie uns doch einfach ins Gesicht sagen: „Ich finde du hast zugenommen", oder „Ich habe Angst, dass du nichts mehr für die Schule machst", oder „Mich nervt es, dass du nur noch im Zimmer hockst."Ich glaube das wäre für beide Seiten einfacher...

10.6.15 19:28, kommentieren

sinnbefreit

Manchmal sind Eltern echt ein bisschen sinnbefreit. Es ist einfach so. Zum Beispiel möchtest du mal etwas machen, was vielleicht nur für etwas ältere angemessen ist. Wie zum Beispiel mal ein kleinen Schluck Alkohol PROBIEREN ( Irgendwann muss man ja auch anfangen, und lieber Zuhause, als auf einer Party...) Dafür bist du natürlich noch viel zu jung und so weiter... Geht es aber um irgendwelche, für sie wichtigen Dingen, wie zum Beispiel das aus dem Weg Gehen von Streitereien, heißt es immer: „Ach komm du bist doch schon fast erwachsen. Jetzt stell dich mal deinen Problemen." Ähm sorry, aber eben war ich doch noch klein und jung? Oder ein anders Beispiel: Wenn deinen Eltern dir etwas verbieten und sie einfach keine Begründung haben warum: „Ich schlaf' heute bei meiner Freundin." - „Äh...Nein. " - „Warum nicht ?" - „ Ähm... Weil uns das einfach gerade nicht so passt?!" Achsooo... So läuft der Hase also. Nur so nebenbei... Wir müssen jetzt hier nicht unsere Rangordnung klären. Ich hab schon begriffen, dass ihr über mir steht, aber jetzt möchte ich einfach nur bei meiner Freundin übernachten...

Das sind so Sachen wo es noch leichter ist, sich nach dem Sinn des Lebens zu fragen...

7.6.15 21:13, kommentieren

Top 4 der Elternsprüche

4. Platz:

„ Mir egal ob das jeder macht, du machst es nicht!"

=> wenn es ums Übernachten geht und alle dürfen außer du nicht, und du das Argument bringst: „ Aber alle anderen dürfen auch."

Ja klar...aber wenn es um wichtige Sachen geht heißt es immer: „Deine Freundin hilft ihrer Mutter auch beim Putzen..."

3. Platz:

„ Geh nicht mit nassen Haaren raus, sonst erkältest du dich!"

=> NEIN! Bei 20 Grad werde ich mich nicht erkälten! Außerdem ich kann auch eine Kapuze oder Mütze aufsetzten... Wofür wurden die sonst erfunden?

2. Platz:

„Probier es doch wenigstens mal an, vielleicht gefällt es dir dann..."

=> wenn deine Mutter dir ein Kleidungsstück mitbringt und du dir schon beim ersten Blick die Hand an die Stirn klatscht und dir so denkst: „Sie hat jetzt aber schon mitbekommen, dass ich keine 3 mehr bin..."

Und Platz 1:

„ Iss doch einen Apfel, wenn du Lust auf was Süßes hast.."

=> Ähm? Hallo?! Nein... Ich möchte Naschen! Ja ? NASCHEN! Ausnahmsweise nichts Gesundes! Und von mir aus leg' deinen Apfel in Zuckerguss ein, ich werde trotzdem die Schokolade essen... Jetzt erst recht!

3 Kommentare 28.5.15 18:16, kommentieren

Erwartungen

Was erwarten die eigentlich alle von uns? Ich glaube Eltern haben vergessen, wie scheiße das Erwachsenwerden eigentlich ist. Den einen Tag kannst du vor Glück schreien und den anderen nur heulen. Du weißt nicht mehr wer du bist, was du kannst oder was du eigentlich willst. Dann hast du plötzlich Wochen, wo alles klar ist im Kopf und dann von einer Sekunde auf die nächste, dreht sich alles. Es ist wie eine Achterbahn. Manchmal ist man ganz oben: Man ist glücklich, im Kopf ist alles klar, man hat einen genauen Plan und damit dann auch gute Noten in der Schule. Und dann gibt es Tiefen: Man könnte eigentlich nur noch weinen. Man fragt sich alle möglichen Fragen. Fragen übers Leben und die Liebe. Fragen über Glück und Tränen und Fragen über Andere und sich selber. Der Kopf scheint damit dann schon fast zu platzen und dann erwarten Eltern und manchmal auch Lehrer noch, dass man den ganzen schulischen Lernstoff im Kopf behält. Dann sagen sie Sätze wie: „Wir haben einfach keine Lust, dass du deine Noten durch Faulheit versaust. Wir wissen doch, dass du es besser kannst." Nein. Genau gerade jetzt kann ich es halt nicht besser. Es geht einfach nicht. Und nicht weil ich faul bin, sondern weil ich gerade einfach schon mit mir selber fertig werden muss. Manchmal ist da für Schule einfach wenig Platz. Und wer schon einmal Achterbahn gefahren ist, weiß dass man sie nicht steuern kann. Sie fährt, und man selber sitzt kontrolllos drin. Und trotzdem versucht man immer den kommenden Abfall oder die kommende Auffahrt zu sehen. Doch durch das ständige konzentrieren auf den wohl möglichen Abfall oder die wohl mögliche Auffahrt fehlt bei anderen Sachen halt die Konzentration.

Zusammen gefasst muss man also irgendwie einen Weg finden, damit einem in der Achterbahn nicht übel wird... Und das ist einfach ganz schön schwer...

Das Lied „Pendel" von Yvonne Catterfeld trifft das alles es wohl ganz gut. Auch wenn das nicht auf unser Alter bezogen ist.

4.6.15 19:09, kommentieren

Tweilight klärt Eltern auf...

Hahahaha... Ich muss hier mal kurz was einwerfen, was diese beschissenen Pubertätsbücher angeht... Da steht doch ernsthaft drin, dass Eltern Tweilight oder Herr der Ringe gucken sollen, damit sie unsere Sehnsüchte verstehen.. („Die Gefühlswelt von Jugendlichen ist für Erwachsene schwer zu verstehen. Filme wie Tweilight oder Herr der Ringe können ihnen helfen, deren Sehnsüchte und Ängste besser zu begreifen." S. 156 z. 1-3) Hahahaha ich lache immer noch. Ich meine noch bekloppter kann man doch wohl nicht sein? Die Vorstellung, dass meine Mutter sich Tweilight anguckt, um mich zu begreifen, ist einfach zu lustig. Nur so als kleiner Tipp: wir sind keine Gegenstände oder so. Ich weiß man kann es kaum glauben, aber man kann mit uns tatsächlich reden und uns so gar Fragen stellen...

2.6.15 20:52, kommentieren

Weckluxus

Ich glaube ich habe mich zu sehr an den Weckluxus meiner Mutter gewöhnt. Mit Weckluxus meine ich, dass sie jeden Morgen in mein dunkles Zimmer schleicht, sich an mein Bett sitzt und mich so lange am Arm streichelt, bis ich wach bin. (Das macht sie aber auch nur weil ich immer nach 30 Sekunden schon die Augen aufschlage) Dann macht sie ein kleines Licht an und schleicht wieder raus. Es ist also ein sehr gemütliches und langsames Aufwachen. Heute Morgen, war ich innerhalb einer Sekunde hell wach. Mein Vater bemüht sich nämlich NICHT, leise zu sein. Er stürmt in das Zimmer, reißt die Rolladen hoch, rüttelt ein meiner Schulter und brüllt: „Aufstehen, es ist Montag." Alleine den Satz „es ist Montag" könnte er sich sparen... Dann würde man vielleicht ein bisschen mehr Motivation haben, sich anzuziehen, auf sein Fahrrad zu steigen und in die Schule zufahren...

1 Kommentar 1.6.15 14:27, kommentieren

Fußball, Fußball und nochmal Fußball

Ich kann nicht mehr... Seit 3 Tagen (inklusive heute) läuft bei uns nur noch Fußball auf dem Bildschirm. Es Laufen doch so tolle Filme! „Aber nein! Heute spielt doch Dortmund gegen schieß mich tot" Ach ja sorry... Das muss man natürlich sehen. Naja ansonsten läufst eigentlich ganz rund, auch ohne eine zweite weibliche Persönlichkeit in der Familie... Wobei sich meine Anzahl an gesprochenen Worten am Tag bestimmt um die Hälfte reduziert hat. Klar rede ich mit meinem Vater, aber trotzdem führe ich mit ihm nicht solche Gespräche wie mit meiner Mutter. Generell, wie schon mal gesagt, ist mein Vater nicht sehr diskussionsbereit. ( war die Sache mit „Punkt. Aus. Ende" ) Allein dadurch senkt sich die Anzahl der Wörter schon enorm... ;-) Mein Vater hat zudem jetzt auch nicht das größte Kochtalent... Das ist aber mein Vorteil. Am Montag fahren wir zum Beispiel schon mal zu meiner Oma zum Pfannkuchenessen...

31.5.15 12:33, kommentieren